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Wii-Boss Review
2Heute habe ich meine Wii wieder einmal umgebaut. Dank Phaethon (Boardinhaber von http://www.wii-toolz.de) bekam ich ein Testmuster des neuen Modchips “Wii-Boss” – entwickelt vom Team Symbiote.
Der Vorteil dieses Modchips liegt klar auf der Hand. Er basiert auf dem PIC12F629 – welcher direkt auf dem Board verbaut ist – und kann fast jede OpenSource Firmware fassen, wie zum Beispiel OpenWii, WiiFree oder auch den Hex Code des Wiinja V2. In meinem Review verwende ich die WiiFree Firmware in der Version 2.45.
Der Modchip kommt samt eines benötigten Triwing Schraubenzieher in einer schicken Verpackung daher, saomit hat man als Starter keinerlei Anfangsprobleme beim Umbau der Wii. Da ich auch das Aussehen der Verpackung gern einmal bewerte, bekommt diese eine 2- von mir. An der ein oder anderen Stelle hätte dem matten Karton ein wenig Glanzlack nachhelfen können. Dem Set liegt keine gedruckte Anleitung bei – das stellt allerdings kein größeres Problem dar, denn es gibt alles bebildert auf der Wii-Boss Seite.
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Auf dem Bild ist links zu sehen der Programmierer und rechts daneben der eigentliche Modchip mit dem verbauten PIC12F629. Beides wird miteinander durch das mitgelieferte Flachbandkabel verbunden und kann schliesslich über die Serielle Schnittstelle programmiert werden.
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Der Vorteil des JDM-Programmers liegt ganz klar im Detail: Er kann nicht nur den 12F629 des Modchips programmieren, sondern auch jeden anderen PIC bis zu einer Pingröße von 18 Pins. Leider musste ich zum programmieren die Schnittstelle etwas modifizieren, denn es sollte zum heutigen Review nicht am fehlenden Seriellen Kabel scheitern.
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Das Programmieren verlief perfekt und ohne irgendwelche Fehler mithilfe von ICProg. Programmierer angesteckt, ICProg aufgerufen und das WiiFree Hex File eingespielt. Auch hierzu gibt es eine Top Anleitung, bei der keine Frage offen bleiben dürfte.
Beim anschliessenden Einlöten des Modchips gab es keinerlei Probleme. Die PCB-Platine ist auch kaum höher als die eines CycloWiz. Ich habe mich für die”Quicksolder” Methode entschieden, denn so schnell möchte ich den Chip nicht wieder wechseln. Leider musste ich 2 Pins mit Kabel nachlöten, denn die habe ich mir ja damals bei meiner externen Cyclowiz Installation leider abgerissen.
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Schliesslich wird einfach das Kabel angeklemmt und entsprechend im Wii Gehäuse – zwischen DVD-ROM und Hauptplatine – verlegt. 2 mal knicken das ganze und schon ist es fast draussen.
Das Kabel an dem der Programmer angeschlossen wird, wird beim Zusammenbau über die USB-Ports nach aussen geführt.
Beim ersten Funktionstest mit der WiiFree Firmware kam es zu keinerlei Problemen. Sicherheitskopien wurden ohne jegliche Probleme und mit normaler Geschwindigkeit erkannt. Auch das Verwenden der Wii Firmware 3.0 bereitet dem Chip keine Kopfschmerzen.
Aber es tun sich bei mir auch einige Fragen auf, die ich nicht direkt testen konnte. Mich würde zum Beispiel interessieren, ob man den internen PIC12F629 umgehen kann und in den Programmierersockel einen 16F62x betreiben könnte. Dies wäre zum Beispiel für den WiiFree LCD Support nötig. Auch interessant zu wissen wäre, wozu der 2. Flachbandanschluss ist. Ich werde mal versuchen in der nächsten Zeit etwas diesbezüglich in Erfahrung zu bringen.
Fazit:
Die 25$ sind im Vergleich zu manch anderen Chip wirklich gut investiert. Ich gehe mal davon aus, dass man bei ca 20€ landen wird, sobald das Produkt in Deutschland verfügbar ist. Für sein Geld bekommt man schliesslich einen Triwing Schraubenzieher (ohne den würde garnichts gehen), einen voll nutzbaren JDM Programmierer für maximal 18-Port PIC-Chips sowie natürlich den passenden PIC samt allen Widerständen aufgelötet auf einer Quicksolder PCB-Platine. Ein weiterer Vorteil liegt ganz klar im OpenSource. Somit sind jederzeit Updates und Änderungen durch andere User möglich – auch wenn das ganze meiner Meinung nach Momentan am Ende ist.
Haftungsausschluss:
Ich übernehme mit diesem Artikel keinerlei Verantwortung für eventuelle Schäden bei Umbauten.
Danke:
Ganz großes Dankeschön geht natürlich an Phaethon und den Rest des Team von http://www.wii-toolz.de
Platinenätzgerät Part III
3Vor ein paar Tagen habe ich meine Ätzküvette zu 90% fertig gestellt. Nachdem ich ja das Glas fertig verklebt hatte und die Küvette den Dichtungstest bestand, ging es an die “Innerein”.
Ich habe beim Einkaufen einen Abstecher in einen Laden für Aquaristikzubehör gemacht. Dort suchte ich nach einem Luftausströmer, denn die Selbstbauvariante PVC-Schlauch mit Löchern drin brachte ein nur unbefriedigendes Ergebniss. Also griff ich zu einem Luftausströmer von Hagen Elite. Mit diesem ist die Luftverteilung wunderbar. Befestigt habe ich diesen garnicht, sondern dieser wird durch die mitgelieferten Halterungen unter Wasser gehalten.
Die Pumpe zum Belüften habe ich ja schonmal in meinem ersten Beitrag erwähnt. Der mitgelieferte Schlauch passt perfekt an den Ausströmer.
Als Heizung verwende ich einen Visi-Therm 75W Heizstab, welchen ich modifiziert habe, damit dieser auch über 32°C heizt. Dafür musste man den Heizstab einfach öffnen und innen einen kleinen Nippel wegschneiden – schon konnte man den Stellregler höher stellen als eigentlich vorgesehen. Somit ist eine Beheizung bis 45-50°C problemlos möglich.
[Bild nicht gefunden]
Wer sich jetzt fragt, wieso das ganze nur zu 90% fertig ist, dem sei gesagt, dass noch etwas fehlt. Die Platinen können ja nicht ewig mit dieser Konstruktion halten, deshalb fehlt auf jeden Fall noch ein ordentlicher Platinenhalter aus Plastik. Irgendwann wird das Metall der Klammer durch sein, bis dahin muss meine eigene Halterung fertig sein
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Platinenätzgerät Part II
0Nachdem am Freitag endlich das Glas für meine Ätzküvette ankam, fing ich gestern mit dem Aufbau des “Prototypen” an. Ich informierte mich im Baumarkt, mit was man am besten Glas zusammen kleben könnte.
Es gibt im Baumarkt viele Sorten an Silikon, dabei das richtige zu finden ist eine sehr knifflige Angelegenheit. Nachdem ich mit einem Kundenberater gesprochen hatte, empfahl mir dieser so genanntes Lebensmittelsilikon. Dieses Silikon ist Lebensmittel- und Trinkwasserneutral – eher unwichtig für mein Projekt – sowie Hochelastisch und speziell zum Bau von Aquarien geeignet. Ein weiterer großer Vorteil gegenüber normalen Sanitärsilikon liegt in der Aushärtungszeit von nur 24 Stunden für 3mm Fugen. Klingt also alles sehr vielversprechend und bei einem Preis von ca 9 Euro pro Kartusche kann man schon einiges erwarten.
Ich klebte zuerst ein Seitenteil, sowie ein Frontteil zusammen. Sehr wichtig bei dieser Zusammensetzung ist der 90° Winkel zwischen den Seiten, der auf jeden Fall stimmen sollte, sonst sieht nachher alles krumm und schief aus. Ich behalf mir dabei mit 2 rechtwinkligen Klötzern sowie Schraubklemmen. Bei demAuftrag des Silikons lief teilweise nicht alles so perfekt, wie es sollte, aber ein großes Problem war dies nicht. Ich kann jedem empfehlen sein Bad oder seine Küche vorher nochmal neu zu fliesen, dann hat man ein wenig Übung darin.
Ich habe alles etwa 3 Stunden härten lassen, anschliessend war es auch schon sehr stabil, so dass ich das ganze weiter verarbeiten konnte. Also brachte ich die beiden bereits geklebten rechtwinkligen Teile zusammen. Weitere 3 Stunden später entfernte ich überstehende Silikonreste mit einem Skalpell und verklebte den Boden.
Ich habe das ganze dann bis heute stehen lassen, damit das Silikon für den ersten Dichtungstest auch komplett durchgetrocknet ist. Ich staune schon jetzt nicht schlecht, wie sehr Silikon das ganze verklebt hat, denn die Konstruktion ist wirklich sehr stabil. Aber ist sie auch dicht? Auf zum Test im lokalen Spülbecken
Ich lass das ganze über Nacht stehen und werde dann ja morgen sehen ob unter diesen normalen Druckbedingungen irgendwo Wasser ausgetreten ist oder auch nicht. Wenn nicht wäre das sehr gut, wenn allerdings doch muss ich mir was einfallen lassen.
Wii Mod
8Seitdem ich mir Anfang dieses Jahres eine Nintendo Wii Konsole gekauft habe, wartete ich auf die ersten Modchips. Irgendwann war es soweit und es kam der erste CycloWiz auf den Markt. Nachdem aber bekannt wurde, dass es bei diesem noch Probleme mit einigen Spielen gibt, wollte ich erstmal abwarten. Kurz darauf gab das Team-Cyclops bekannt, dass sie bereits am Problem arbeiten und es bald eine Version 2 des Chips geben wird.
Also machte ich bei einer Sammelbestellung mit, bei der es Anfangs um die Version 1 ging, später allerdings in Version 2 gewandelt wurde.
Heute habe ich den Chip eingebaut, wenn man es so nennen kann. Da zwischendurch viel passiert ist und unter anderem OpenSource Modchips released worden sind, wollte ich diese natürlich auch irgendwann testen. Nur wie, ohne jedesmal die Wii aufschrauben zu müssen? Inspiriert durch das Wii-Toolz Forum habe ich schließlich die Kontakte nach draußen gelegt und zwar mittels einer Sub-D 9-Pin Buchse (besser bekannt unter COM).
Beim Einbau ist mir allerdings ein kleiner Fehler passiert. Ich bin leider an 2 Lötpunkten hängen geblieben und habe diese damit abgerissen. Naja, hab dann direkt am Laufwerkscontroller gelötet. Verwendet habe ich 0,15mm Kupferlackdraht.
Der Cyclowiz “Dongle” ist momentan nur eine Freiluftkonstruktion, da ich leider bei Reichelt vergessen habe einen richtigen Stecker mit zu bestellen
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Hier seht ihr die Bilder nach der heutigen Fertigstellung und Zusammensetzung der Wii.
[Galerie nicht gefunden]
Haftungsausschluss:
Ich übernehme mit diesem Artikel keinerlei Verantwortung für eventuelle Schäden bei Umbauten.
Platinenätzgerät
1Ich arbeite seit dieser Woche an meiner neuen Ätzküvette für Europlatinen. Geätzt werden soll auf Basis von Natriumpersulfat. Gleichzeitig entwickel ich gerade meinen eigenen UV-LED-Entwickler.
Die Küvette besteht aus 5mm dicken Glas, welches mit Silikon zusammen geklebt wird. Sie wird fertig montiert folgende Innenmaße haben:
Breite: 45mm
Länge: 210mm
Höhe: 220mm
Einen geeigneten Heizstab mit einer Leistung von 150 Watt werde ich mir bei Conrad oder Reichelt besorgen, sobald die Küvette ansich fertig ist.
Hier schonmal vorab ein Cinema4D Entwurf von mir
Zum Umwälzen verwende ich einen normalen Teichbelüfter für 6 Euro aus dem lokalen Baumarkt. Dieser hat auch genügend Schlauch sowie ein Rücklaufventil im Lieferumfang.
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